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Choreografie Helene Weinzierl
Tanz Helena Arenbergerova, Iris Heitzinger Honza Malík, Petr Opavský
Licht und Technik Albert Haderer
Musik Kynos Kutis
Fotos / Dramaturgie Peter Huber
Videocut & Animation Petra Hinterberger
Dauer ca. 20 Minuten
Kontakt und Infos Vladimir und Estragon
Thomas Licek
Handelskai 265, A-1020 Wien
e-Mail: vladimir@estragon.at
subventioniert von BK Kunst, BMaA



0-0-0 >5 widmet sich als „Zeitschau“ vorwiegend dem Stillstand. Dem Stillstand unter dem Gesichtspunkt höchster Geschwindigkeit, dem Rasen und Toben der Unbeweglichkeit, dem Eingefroren sein, dem gezielten Gemeinschaftskonsensus des kollektiven „Sich-in–Ruhelage-Befindens“.
 
In sich gekehrt, nicht einsam sondern allein steht dem System die/der Einzelne gegenüber. Alleine sein, das nichts kreiert, abgesehen von Drogenabfallprodukten wie Langeweile, Sattheit, Entfremdung oder Geschwindigkeit, dem zentralen Thema des Stückes. Das Rasen als Rauschzustand, je schneller das Geschehen vorbeifliegt, desto leichter das Wegsehen, im Auge des Orkans herrscht Stille.
 
Zeit zur Rochade ?