d e m o c r a z y
how to peel an onion without crying

 

Choreografie, Künstlerische Leitung Helene Weinzierl
in Zusammenarbeit mit: Helena Arenbergerova, Yuri Korec, Honza Malik, Viviana Escalé
Dramaturgie/Regieassistenz/Texte Peter Huber
Sound, Komposition Oliver Stotz
Lichtdesign Peter Thalhamer
Fotos Peter Huber
Konzeptuelle/dramaturgische Beratung Barbara Ruder
Schauspiel/Coaching Marion Hackl
Technical Rider

Boden weiß, screen weiß, Bühnengröße mind. 10x10m
Technical Rider 1 - Floor (PDF)
Technical Rider 2 - Rigg (PDF)

Kontakt www.cielaroque.at, management.cielaroque@subnet.at
Dauer ca. 60 min
 
eine Kooperation mit der ARGEkultur Salzburg, Premiere: 16.10.2012
mit Unterstützung von: Salzburg Stadt:Kultur, bmu:kk, Salzburg Land:Kultur, ERSTE-Salzburger Sparkasse Kulturfonds


Forschungsgegenstand:
die Entscheidungsfreiheit in all ihren Facetten im Umfeld von Demokratie, Freiheit und Spaßgesellschaft in Verknüpfung mit Thesen, Fragen, Anekdoten, Aufregern und humorvollen Betrachtungen über Machtstrukturen in unserer Gesellschaft.

Ein Hoch auf die Entscheidungsfreiheit. Wir dürfen täglich aus dem großen Pool an verfügbaren Möglichkeiten wählen. Blond oder brünett, grün, rot oder schwarz, TV oder illegaler Download, Papaya oder Mango. Alles ist verfügbar, alles steht zur Auswahl.

Wäre eine Entscheidung beispielsweise eine Zwiebel, würde dann jede Schicht eine Meinung bilden? Was passiert, wenn man nach und nach die Schichten abträgt? Kommt man dann dem innerem Selbst näher? Vor allem aber, kann man diese Zwiebel schälen, ohne zu weinen?

Doch wer ist in der Lage, zu bestimmen, dass die Entscheidung eine Zwiebel ist? Wir selbst etwa oder entscheidet jemand anderes für uns?

Wagt es jemand, zu behaupten, dass die Zwiebel mehr eine Birne, oder genauer betrachtet ganz eine Birne ist? Sind in unserer heutigen Demokratie nicht alle Zwiebeln Birnen?


Pressetext d e m o c r a z y - how to peel and onion without crying
widmet sich dem Themenkomplex der Entscheidungsfreiheit, verknüpft diesen mit Thesen, Fragen, Anekdoten, Aufregern und humorvollen Betrachtungen zum übergeordneten Bereich des Konsums und seinen Tangenten wie etwa Überfluss, Umweltzerstörung, Manipulation und Mangel. Oder aber bewusster Verzicht als kollektive Kampfansage an die postdemokratische Konzernolegarchie und deren Sekret, die Spaßgesellschaft.