TRIO - ein vertanzter Dreiakter

 
künstlerische Leitung, Choreografie Helene Weinzierl
in Zusammenarbeit mit Luan de Lima da Silva, Manuela Calleja Valderrama, Hugo Le Brigand (mov. research - Patrik Kelemen)
Lichtdesign Peter Thalhamer
Musik Komposition Oliver Stotz

 

Man nehme:
eine Choreografin, 3 PerformerInnen und einen leeren Raum.

Die einzige Prämisse: die eigenen Erwartungen zu brechen, einen neuen Zugang zu finden. Ein Experiment.
Die Fläche ist da, ein leeres Blatt Papier.
Die drei PerformerInnen sind wie Stifte oder Pinsel oder doch Stempel, oder vielleicht etwas ganz anderes?
Sind sie bloßes Werkzeug oder definieren sie durch ihre Gegenwart den Inhalt des Stückes und prägen so die Erwartungen der Choreografin?
Oder überlagern, erfüllen, konterkarieren, löschen die Performer diese Erwartungen völlig aus.

Trio tanzt absichtlich falsch und entzieht sich dem typischen cieLaroque/helene weinzierl Stil. Oder ist es doch wieder das Gleiche?

Es stellen sich Fragen wie: Wird es ein Bild sein, das entsteht? Ist es abstrakt, oder nur im Kopf?
Kommen einem die Themen dann doch bekannt vor? Wodurch definiert sich der Inhalt?
Entsteht eine komplette Verwirrung oder gibt es doch klare Punkte, die sich verbinden?
Siehst du das gleiche wie die Person neben dir? Oder doch etwas ganz anderes?

Trio ist kein Standard-Rezept und wonach es genau schmecken wird bestimmen Sie als Zuschauer selbst.